27 Dresses – kalligrafisches Filmplakat
Gerade habe ich dieses kalligrafische Plakat für den Film 27 Dresses entdeckt, an dem mich dreierlei Dinge überraschen: Es verwendet Schrift ornamental als Hauptelement Es ist ein kalligrafisches Plakat Es ist wirklich handgeschrieben! Oft werden beim Versuch eine solche Optik zu erzeugen, einfach Handwritten-Fonts genommen, was ja am ersten Blick einen ganz netten Eindruck machen ...
Entzückend ausgeglichene Schnellbahn
Vor etwa zwei Wochen hatte ich einen der seltenen Momente typografischen Entzückens, als ich am Bahnhof Wien Mitte diese Schild am Abgang zur U3 mit ausgeglichenen Versalien entdecken dürfte! Nun hängt es da anscheinend schon recht lange und ist auch schon ein bisschen mitgenommen (sieht man u.a. an den etwas ramponierten Buchstaben E und R ...
Peinlich, peinlich, Wiener Zeitung
Gestern musste ich am Südbahnhof die gegenüberliegende Zentrale der Wiener Zeitung mit Entsetzten fotografieren. Sicher ist es peinlich, wenn man im eigenen Schriftzug unspationierte und unausgeglichene Großbuchstabenformen verwendet, aber noch schlimmer ist es, wenn dann auch noch falsche Kapitälchen genommen werden. Das erkennt man daran, dass die Strichstärke der Anfangsbuchsten (also W und Z) größer ...
Salon Regina kann’s!
Manchmal entdecke ich typografisches Feingefühl an Dingen, bei denen ich es überhaupt nie erwarten würde. Der Frisiersalon Regina in Badens Rathausgasse könnte bestimmt ein kleines Styling der Fassade vertragen, doch was sehe ich da? Ausgeglichene Großbuchstabenformen! Der Wahnsinn! Das erkennt man unter anderem daran, dass zwischen O und N mehr Platz gelassen wurde, damit der ...
Lärmende Orgien wildgewordener Buchstaben
Keiner konnte so bissig sein, ohne dabei die Sachlichkeit aus den Augen zu verlieren. Denn das typografische Urgestein Jan Tschichold „schimpfte“ nicht nur, er hat für seine Annahmen immer gute Begründungen. Und er wusste es einfach, wie man so richtig eindringlich formuliert.
Die Typografie der Ämter
Um den Schritt in die Selbstständigkeit als Kleinunternehmer zu wagen, führte mich mein Weg zur Badener Bezirkshauptmannschaft um dort ein Gewerbe anzumelden. Welche Unterlagen dafür nötig waren, hat mir ein Merkblatt mit äußert merkwürdiger Typografie verraten. Das Dokument ist eindeutig in Microsoft Word geschrieben, doch wie haben die lieben Beamten es geschafft einzelne Wörter so ...
Schwedische Eindrücke
Mitte dieser Woche bin ich nach 13 Tagen spannenden Urlaub aus Schweden zurückgekehrt. Birgit und ich hatten uns ein Auto gemietet und sind von Stockholm aus in Richtung Norden über Uppsala, die Küste mit UmeÃ¥ nach Jokkmokk gefahren und von dort durchs Land über Östersund und Falun zurück. Dabei waren wir ganze 2500 km in ...
Letzter Typo-Tag
Gerade habe ich es nicht geschafft in den Kalligrafie-Workshop zu kommen und so bleibt mir ein bisschen Zeit etwas über die letzen beiden Typo-Tage zu schreiben. Erst einmal ist Berlin überhaupt eine krative Explosion! So viel Lebendigkeit überall ist richtig überwältigend. Die Typo selbst ist eigentlich sehr nett. Nur leider scheint es dieses Jahr nicht ...
Auf zu typografischem Heldentum!
Endlich ist es soweit! Die Typo Berlin beginnt übermorgen und morgen fliege ich zu Mittag mit gut einem Drittel meines Studienjahrganges zur deutschen Bundeshauptstadt. Das heißt, eigentlich reisen wir alle irgendwie getrennt an und treffen uns erst dort, aber die Hauptsache ist, dass wir eine schöne Zeit mit hoffentlich viel Inspiration und tollen Vorträgen haben ...
Verena Gerlach in Wien
Wie letzten Monat mit Kurt Weidemann fand auch gestern wieder ein Vortrag der Typographsichen Gesellschaft im Desingforum im Museumsquartier statt. Verena Gerlach hat sich in den letzen Jahren als Schriftentwerferin und Grafikdesignerin in ihrer geliebten Heimatstadt Berlin profiliert. Der Vortrag war ungemein inspirierend, da es einfach schön anzusehen war, mit welchem Interesse und welcher Leidenschaft ...

