Die Schattenseiten des neuen MacBook Pro Retina 2013

Nach über sechs Jahren brauche ich einen neuen Laptop und werde wieder Apple wählen. Doch die Hintergründe des neuen MacBook Pro Retina 2013 lassen mich diese Entscheidung nicht aus Überzeugung sondern eher als Kompromiss treffen. Denn das MacBook Pro Retina kann weder im Nachhinein upgegradet noch selbst repariert werden. Hier schreibe ich warum ich diese Entwicklungen für bedenklich halte aber diesmal trotzdem noch mitspiele.

Mein altes MacBook Pro und ich

Im Sommer 2007 bin ich zu Apple gewechselt (als Designer wurde ich quasi zwangsbekehrt). Damals schloss ich gerade mein zweites Jahr an der Uni ab und kaufte mir mit meinem hart erarbeiten Geld ein funkelndes MacBook Pro. Der Abschied von meinem Windows Standcomputer fiel leicht und mein neuer Mac erwies gute Dienste. Zweimal musste er zwar in den Service, doch dies war durch die Garantie gedeckt.

MacBook Pro Mid 2007

Als die Leistung etwas nachließ rüstete ich mit 4 GB RAM und einer 750 GB Festplatte auf, den Akku tauschte ich zweimal. Nach vier Jahren dann waren aber diese Maßnahmen auch nicht mehr ausreichend für ein flüssiges Arbeiten und ich brauchte einfach ein schnelleres Gerät. Mittlerweile hatte ich ein Büro in Wien und kaufte mir einen iMac, da ich das Schleppen satt hatte, dieser für die selbe Leistung wesentlich günstiger war und der 27″-Monitor überzeugte. Das gute MacBook Pro wurde somit zum Heimcomputer für Musik und Unterhaltung, selten zum elendslangsamen Arbeiten.

Nun unterrichte ich seit September Webdesign an der Graphischen und brauche wieder mein altes MacBook Pro. Die fast sechseinhalb Jahre merkt man ihm an: schwache Akkulaufzeit, längere Phasen der Semmel des Todes und überraschende Systemabstürze häufen sich. Es muss also ein Neues her: ein MacBook Pro Retina.

Keine Aufrüsten mehr im Nachhinein

Mein altes MacBook Pro konnte ich selbst upgraden. Der Akku war von außen wechselbar und der RAM-Tausch ist von Apple offiziell beschrieben und einfach möglich gewesen. Der Festplattentausch war dank Anleitungen auf iFixit und Youtube ebenfalls kein Hindernis. So konnte ich mein Gerät länger verwenden.

Ich werde mein MacBook Pro Retina nicht mehr aufrüsten können. Die RAM sind verlötet, der Flash-Speicher ist ein eigenes Format und Fabrikat zu dem es momentan am Markt noch gar keine Alternativen gibt und vielleicht auch nur wenige geben wird. Vor allem das ist hart, denn hier kostet 1 TB bei meiner Konfiguration eines 15″ Modells € 500 extra. Ich muss mein MacBook Pro Retina aber gleich jetzt so ausstatten, wie es für die nächsten Jahre sein soll und 500 GB Speicher sind da ziemlich wenig. In dem Fall bleibt mir keine Wahl.

Teure Reparaturen, selber reparieren fast unmöglich

Nun kann man sagen wozu sollte ich das Ding überhaupt reparieren müssen? Einfach um € 350 mit Apple Care die Garantie auf drei Jahre verlängern und schon ist das Problem gelöst. Doch was ist, wenn man das nicht möchte oder die drei Jahre um sind? Dann muss ich das Gerät vielleicht wegschmeißen wegen einer kleinen Abnutzungserscheinung. Wenn z.B. eine Taste kaputt ist muss die Tastatur samt oberer Hülle, dem Trackpad und dem verklebten Akku als ein Bauteil ausgetauscht werden. Wenn die Kopfhörerbuchse nach häufigem Gebrauch defekt ist muss gleich das ganze Logicboard samt RAM ausgetauscht werden, da alles miteinander verlötet ist. Solche Reparaturen sind teuer.

Gibt der Akku seinen Geist auf ist der eigene Austausch extrem schwierig, da er mit der Hülle fest verklebte ist. Beim mühseligen Herauslösen kann außerdem das Kabel des Trackpads leicht beschädigt werden. Aus all diesen Gründen hat iFixit dem neuen MacBook Pro Retina mit 1/10 das schlechteste Repairability-Rating ausgestellt. Eine kaum nachhaltige Konstruktion, die auch für Apple selbst beim Reparieren im Garantiefall kostspielig sein muss. Aber das ist anscheinend der Preis für immer leichtere, dünnere und früher zu ersetzende Notenbooks.

Wenig nachhaltige Planung und Greenwashing

Jetzt kann man auch sagen: „Natürlich wird das Ding so gebaut, dass es immer schneller langsam und kaputt wird (siehe iPhone und iPad). Weg mit dem Alten und ein Neues kaufen.“ Selbst wenn ich mich darauf einlasse, Recycling wird verdammt schwierig bei einem so komplexen Gerät, vor allem wenn der Akku verklebt ist und man ihn somit nicht mehr sicher von der Hülle trennen kann. Dadurch werden wir in ein paar Jahren noch mehr Äpfel am Sondermüll haben. Dass das MacBook Pro Retina trotz all dem Gold beim EPEAT, dem beliebtesten Umwelt-Rating für grüne Elektronik, bekommen hat ist eine Farce und plumpes Greenwashing, wie hier bei Wired gut nachzulesen ist.

Warum ich trotzdem mitspiele

Am meisten ärgert es mich, dass ich all das weiß aber immer noch nicht das Apple-Universum verlassen möchte. Ich bin verwöhnt vom Komfort und der Einfachheit des Betriebsystems, der gut abgestimmten Software wie iTunes, iLife und iWork, der Ästhetik der Geräte und dem tollen Zusammenspiel mit meinem iPhone und iPad. Wegen all dem schätze ich Apple und möchte noch nicht zurück zu Windows.

Es werden Alternativen kommen mit technischen sowie sozial nachhaltigen Hintergründen, ebenfalls ästhetisch ansprechend. Und dann bin ich dort.

Ich bin aber keineswegs ein blinder Fanboy, der Apple kauft weil es ja so cool ist. Ich merke, dass die Unterschiede zwischen den Betriebsystemen geringer werden und es mehr auf die Software ankommt mit der ich täglich arbeite. Und dank Adobe Creative Cloud ist die gekaufte Lizenz nicht mehr an Windows oder Mac OS gebunden. Apple treibt es mit dem Bevormunden und der offensichtlich geplanten Obsoleszenz langsam zu weit. Ich bin wachsam und es fehlt nicht mehr viel wieder die Seiten zu wechseln. Und ich bin nicht der Einzige. Es werden Alternativen kommen mit technischen sowie sozial nachhaltigen Hintergründen, ebenfalls ästhetisch ansprechend. Und dann bin ich dort.

Ich entscheide mich bewusst nochmal mitzumachen, ich freue mich auch darauf ein neues Gerät zu bekommen. Es wird wieder schön verpackt sein, sich toll anfühlen, meine Alltag erleichtern und sehr gut funktionieren. Doch so unbefangen wie bei meinem ersten Apple werde ich nicht mehr sein, der bittere Beigeschmack wird bleiben.

Oliver
Ich bin Grafik- und Kommunikationsdesigner, arbeite selbständig und als Freelancer. Dabei gestalte ich Logos, Corporate Designs, Visitenkarten, Broschüren, Flyer und alles was so gestaltet werden will.

46 Kommentare

  1. Bei mir ist das Gefühl nach dem Kauf des iPhone 5S sehr ähnlich. Ich weiß jetzt schon, dass es in 2 Jahren schon wieder viel langsamer sein wird. Nächstes Mal entscheide ich mich möglicherweise anders.

    Die oben verlinkte ARTE-Doku zum Thema geplante Obsoleszenz gibt einen sehr guten Überblick, sehr zu empfehlen!

  2. Ich hab ein iPhone 5 und kann das nervige Gefühl nur bestätigen. Ein Jahr alt und schon gibt es Programme die auf dem Device nicht laufen weil die Hardware „veraltet“ ist. Neue App’s holen sich ihre Gyroskop-Infos über den M7 Prozessor, den mein iPhone nicht hat. Ich frage mich wie lange man noch 32-bit Apps im Appstore finden wird.

    Am meisten ärgert mich aber, dass die neuen Apple Geräte immer Fehleranfälliger werden. Mein 2 Jahre altes MacBook Pro musste mehrmals wegen eines Verarbeitungsfehlers in Reparatur und in den letzten beiden OS hab ich auch einige Bugs entdeckt. Natürlich möchte ich die meisten Innovationen und neuen Features nicht missen aber es kommt mir so vor als würde Apple unter Druck stehen Innovation-Leader zu bleiben und das auch auf Kosten von Qualität.
    Leider sind derzeit die Alternativen beschränkt … im graphischen Gewerbe hat sich nunmal Apple gegenüber Microsoft durchgesetzt.

  3. Das ist leider generell ein Krampf und ja, bei den Handys ist es noch übler als mit den Notebooks. Dennoch, die Tendenz geht dort hin, auch bei Notebooks soll man alle zwei bis drei Jahre ein Neues kaufen „wollen“. Doch finanziell ist es ein großer ein Unterschied ob es sich hier um ein € 500 Handy oder ein € 3.000 MacBook handelt, dass dann so schnell komplett ersatzwürdig wird.

  4. Ja das mit dem kaufen Wollen is so ne Sache.
    Wegen der gestochen scharfen Retina-Displays und der schnellen SSDs sind die neuen MacBooks doch sehr verlockend, aber …
    Und genau das is der Punkt, teuer und doch gibt’s es ein berechtigtes Aber.
    Wenn ich drüber nachdenke bringt mir ein neues MBP nicht viel. Das Display ist verspiegelt, die CS6 unterstützt die hohe Auflösung kaum, und eine SSD kann ich auch in mein Notebook einbauen. Die Lösung is zwar nicht ganz so schnell wie die in den neuen Macs, kostet mich aber nur 200€ 😉

  5. Hallo,

    Ich bin zufällig zu diesem Blog gestoßen, und stimme dem zu: die neuen Apple-Geräte sind nicht mehr so gut wie die Alten. Ich beispielsweise habe mir ein schönes, weißes Macbook von 2007 gekauft. Ich bin damit sehr zufrieden, weil ich im Notfall bei kaputten Teilen diese entweder bei Apple oder sogar bei Drittanbietern (von der Qualität her eigentlich gleichwertig) bestellen kann.

    Diese neuen MacBooks sind wegen Unibody und RetinaDisplay deshalb, von der Leistung abgesehen, wesentlich kostspieliger und kurzlebiger auf lange Zeit gesehen.

    Ich finde das sehr schade – mir gefällt das Konzept von Apple sehr – energiesparende, schnelle, ansprechende Geräte, innovativ, etc.

    Diesen Glanz scheint Apple jetzt jedoch langsam zu verlieren, mit dem Tod von Steve Jobs, der Quelle der Ideen und Innovation, Tim Cook als neuem Leiter, zwei Generationen von Iphones, welche ich im Vergleich zum Iphone 3GS nicht wesentlich besser finde, usw.

    Wie auch immer, ich habe mir trotzdem einen neuen MiniMac gekauft. Den kann man sogar noch aufmachen.

  6. Sehr guter Artikel, danke dafür! Deine Gedanken und Eindrücke decken sich sehr deutlich mit meinen. Ich stand vor einem viertel Jahr vor genau der gleichen Entschiedung und habe mich aber bewußt gegen das Macbook entschieden. Stattdessen setze ich im mobilen Bereich nun auf einen Business-Notebook von Lenovo, mein Desktop bleibt aber weiterhin ein Mac – zumindest so lange, wie mir Apple die Freiheit lässt wenigstens den RAM selbst aufzurüsten.

  7. Hallo,
    ich bin seit vielen Jahren ein Poweruser von Laptops mit Windows OS – gewesen.
    Die Geräte, die ich verwendet habe, waren alle High End Laptops der Firma Toshiba, mithin ebenso teuer wie MACBOOK Pro’s.
    Die Geräte wurden täglich (ok, beinahe täglich, man hat ja auch Urlaub, Feiertage…) nahezu 8 Stuben genutzt.
    In allen Geräten konnte man alles selber wechseln, Akku, Festplatte, Speicher,… kein Problem.
    Wie sah es in der Praxis aus?
    Nun, nach drei, spätestens vier Jahren waren die Dinger vergeigt. Tastatur „auf“, die Bildschirmscharniere halten nicht mehr so recht und vor allem: Das neuste Windows lauf, wenn überhaupt, im Schneckentempo.
    Hinzu kommt dass ich das OS – je nach Version – in diesen drei bis vier Jahren mehrfach mühsam neu aufsetzten musste.
    Thema Akku: Mein derzeitiger Tecra von Toshiba hat ne Laufzeit von 2 Stunden, wenn alle, wirklich alle, Powermnagement Funktionen ausgeschöpft sind.

    Jetzt habe ich mir ein Mac Pro gekauft – und ja, ich bin mir darüber bewusst, das ich nichts selbst wechseln kann. Nur: In den drei Jahren die die Toshibas überlebt haben, musste keine Festplatte oder Ähnliches gewechselt werden. Die Batterie hätte ich leicht wechseln können – hab ich aber nicht. Warum? Einfach: 180 Euro für ne Batterie und dann noch… was mach ich eigentlich mit der alten????

    Ja, ich finde es auch schade, das bei Apple nichts selbst wechselbar ist, aber andererseits: Ich habe es da, wo ih konnte, nie genutzt und rechne eigentlich fest damit, dass ich das MBP drei bis vier Jahre problemlos benutzen kann und dann kommt es eben weg – aber nicht auf den Müll, denn im Gegensatz zu PC-Laptops gibt einen vitalen Gebrauchtmarkt.

    Zur Produktion nur soviel:
    – Samsung produziert bei Foxxcon
    – Toshiba prodoziert bei Foxxcon
    – die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Nicht, das ich irgendwas entschuldigen will, aber warum schlägt man da eigentlich immer nur auf Apple ein?
    Die seltenen Rohstoffe werden unter zum teil abscheulichen, menschenverachtenden und Naturzerstörenden Methoden abgebaut – das ist ein Skandal. Der aber wiederum nicht nur Apple betrifft, sondern die ganze Branche, ohne Ausnahme.

    Ach eines noch: Ich habe in der Vor – iPhone Zeit nie, niemals nen Handakku getauscht – warum sollte ich das jetzt wollen? Und wenn – o what, es kostet 69 Euro im Apple Store und wenigstens verspricht man, das der Akku fachgerecht entsorgt wird (was immer wirklich geschieht) – bei mir käme er bestenfalls in die Tonne mit Elektroschrott, neben die Energiesparlampen und was man sonst noch so anhäuft.

    Ich finde Kritik gut und ja: Ich kritisiere das die Apples so geschlossen sind. Aber man muss das Ganze eben auch in einer vernünftigen Perspektive zum Gesamtmarkt und realen Bedingungen sehen.

  8. Mal ehrlich: Welcher Laptop ist nach 3 Jahren noch up to date? Ein „normaler“ Anwender kann selbst mit Tausch von Arbeitsspeicher und Festplatte die Lebensdauer vielleicht auf 4 Jahre erhöhen… Trotzdem geht er dabei schon einige Kompromisse bei Geschwindigkeit und Softwarenutzung ein. Wer nur Briefe schreibt und ab und zu auf Spiegel-Online surft, der kann auch ein 9 Jahre altes Laptop noch benutzen. Die rasante Entwicklung z.B. bei den Multimediainhalten (die ersten Heimcamcorder mit 4k) etc. oder Computerspiele die fast jährlich neue Grafikkarten erfordern… kostet eben. Einziger Kritikpunkt ist wirklich der Akku… Ein Steckmechanismus oder 2 Schrauben hätten Apple auch nicht weh getan. Bezüglich Qualität ist Apple allen anderen immer noch um einiges voraus. Im Schnitt gehen 25% der Laptops in den ersten 2 Jahren kaputt, bzw. weisen einen Defekt auf. Dies trifft aber auf alle Hersteller zu. Bezüglich Verarbeitung sucht man jedoch lange, um gleichwertige Geräte zu finden.

  9. Hallo!
    Kann das alles nicht nachvollziehen. Hab ein MBPro 2011, hab es 2012 mit 8GB RAM und 256GB SSD aufgerüstet und es läuft flüssiger wie am ersten Tag.
    Akku wurde noch nie getauscht, Laufzeit mindestens vier Stunden (gehe mit dem Akku aber sorgsam um).
    Arbeite mit Adobe Photoshop und Indesign CC, auch Videoschnitt mit Finalcut Pro X steht oft am Programm. Alles geht flüssig von der Hand.
    Als Referenz habe ich am Schreibtisch einen iMac 27″, 32GB, 1TB Hybrid Platte.

    Finde es sehr schade, dass Apple beim MBPro diesen Weg eingeschlagen hat, beim Air könnt ich das aufgrund der Größe ja noch verstehen.
    Leider gibt es trotzdem für mich keine Alternative, wenn meines das Zeitliche segnen sollte.

    LG
    Carlo

  10. Na dann Prost Mahlzeit! Eben aus diesem Grund habe ich mir noch das „alte“ MBP gekauft – trotz schlechterem Display.
    Wie hier schon geschrieben wurde, sind Computer schnell veraltet. Das Argument, dass es dann egal ist, wenn von vornherein alles fest verbaut ist, kann ich nicht nachvollziehen.
    Denn die Grundausstattung des MBP ist mit 8GB RAM und 128 GB SSD sehr mager. Will man 16GB Arbeitsspeicher und 512 GB ist man schon bei 1800 Euro und dann kommt noch Apple Care dazu. Neee, das ist aberwitzig.
    Heute kann man sich noch den alten MBP kaufen für 1000 Euro und nach Belieben relativ günstig aufrüsten. So sollte es sein und auch weiterhin bleiben. Zumindest der Akku und die Festplatte sollten wechselbar sein. Nicht jeder wechselt sein Laptop alle 3 Jahre. Ich hatte mein weißes MacBook Early 2008 6 Jahre lang genutzt und in dieser Zeit die Festplatte zweimal getauscht, den Arbeitsspeicher aufgerüstet und den Akku getauscht. Nun verkaufe ich es und kaufe mir eines der letzten aufrüstbaren MacBooks.

    Wenn die Geschäftspolitik von Apple so bleibt, war das mein letztes MacBook. Danach geh ich wieder zurück zu Windows. Ich bin nicht an Apple gebunden.

  11. Welches ist denn das letzte MBP, das sich problemlos auf- und umrüsten lässt? Ich denke nämlich gerade darüber nach, zu Apple umzusteigen, allerdings schrecken mich die Preise noch ein wenig ab. Zudem hätte ich gerne ein Gerät, bei dem ich auch ohne Apple Care keine Angst haben muss…

  12. @Peterchen, ich denke das letzte MBP, das man noch selbst aufrüsten kann ist das das 13″ MBP. Hat auch noch eine HD und keine SSD und ein CD Laufwerk. In Summe bringt es sicher nicht die Leistung, wie die neuen Modelle, könnte aber mehr Bestand haben. Ich habe mich dagegen entscheiden, da für mit die 13″ nicht in Frage kamen.

  13. Absolut richtig, was ich hier geschrieben steht. Habe einen iMac 2011 und muss jetzt feststellen, dass ein Upgrade zu SSD quasi nicht selbst durchzuführen ist und eine Benutzung ohne SSD quasi trotz wirklich guter Leistung (Qadcore, i5 etc…) erbärmlich wirkt. Außerdem ist mein iPad eins seit Update 5.1.1 nicht mehr zu verwenden (und vor allem ist, wenn das Ding mal upgedatet ist der Downgrade unmöglich!!!). Wenn ich sehe wie Microsoft bei der xbox One auf die Kundenwünsche eingeht und quasi alle Wünsche und Vorschläge der Community in Form von Updates wahr macht ist richtig lobenswert. Werde meinen iMac und mein Macbook pro 2011 nun verkaufen und mir ein Macbook Pro retina holen. Einmal bekommt Apple mein Geld noch… wenn sich die Dinge jedoch weiter in diese unschöne Richtung entwickeln, werde ich mir einen „normalen“ Laptop kaufen und Linux benutzen.
    Langsam hab ich auch genug von Apple!

  14. interessante Diskussion. Kann mich in allem anschließen. Habe mir selbst jetzt ein Retina gekauft, nach 4 Jahren. Werde das MBP 2010 jetzt verkaufen und bin allerdings auch nicht erfreut über die Entwicklung. Habe selbst mehrfach aufgerüstet, RAM und HDD. Das ist wohl nicht mehr möglich. Ich kann aber immer noch eine externe SSD anschließen. Und trotzdem – auch bei mir verfestigt sich der Eindruck, dass Apple die Kunden an einer immer kürzeren Leine führt. Das ist gefährlich und auch ich habe so das Gefühl, dass das Retina u.U. mein letztes Applebook sein wird.
    Vorausgesetzt natürlich, in ethischer, ökologischer wie technologischer Hinsicht werden Alternativen sichtbar.
    Es ist schon ein Jammer, die Abhängigkeit zu spüren, aber nicht wirklich raus zu können. Zurück geht halt nicht.

  15. Ich stehe gerade vor der Entscheidung MacBook Pro oder MacBookPro Retina nachdem mein 5 Jahre altes MacBook White heute den Geist aufgegeben hat. Ich besitze sowohl iPhone, als auch iPad. Grds. bin ich mit den Apple Produkten auch zufrieden. Allerdings ärgere ich mich -wie viele meiner Vorredner- über Art und Weise wie Apple mit seinen Kunden umgeht.

    Deshalb habe ich Mitte letzten Jahres mein damaliges iPhone 4S gegen ein Samsung SIII getauscht…. ganze 4 Tage, dann bin ich wieder zurück zu Apple. Derzeit haben sie einfach noch keine Konkurrenz. Samsung, HTC, usw. können Apple nicht annähernd das Wasser reichen. Die Bedienung ist weder intuitiv, noch benutzerfreundlich. Das Exportieren von Daten ist mühselig und geht nicht halb so schnell wie bei meinem damals schon „veralteten“ iPhone 4. Ziemlich bitter. Ich hoffe, dass die anderen Firmen schnell nachziehen, dann bin ich als langjähriger Apple Kunde (mehrere iPods, fast alle iPhone, 2 iPads, nun den 2. Mac) weg. Wie oben passend geschrieben: „Es werden Alternativen kommen mit technischen sowie sozial nachhaltigen Hintergründen, ebenfalls ästhetisch ansprechend. Und dann bin ich dort.“

  16. Ich muss da mal eingreiffen, da ich wirklichicht verstehen kann wo hier das Problem liegt. Warum lässt ihr <eure Geräte allesolange laufen bis Sie auseinanderbrechen.?
    Ich kaufe mir ca jedes Jahr das Neueste Modell. Die Kunst ist es nicht das teuer ausgestatteste Gerät zu kaufen …. Der Wertverlust nach einem Jahr marginal. Da bedeutet .. Behandelt das Gerät gut und verkauft es weiter.
    Dann habt ihr 200 bis 300 Euro kosten für das neueste Modell.
    Und wenn ihr gleich rufen werdet oh mann jedes Jahr geld ausgeben für ein neues Gerät…. Bedenkt was hier viele geschrieben haben .. 2 mal akku ausgetauscht,,,,, und andere Reperaturen ein Akku von Apple kostet bis zu 120 Euro !!!!
    und Festplatten ausgetauscht…. Ich glaube das hängt vielleicht mit den alten Apple Romantikern zusammen die alles bis zum Tod benutzen. Das wäüre wirklich nix für mich. Und Appl macht alles genau richtig… denkt mal lieber auch darüber nach ob sich eure einstellung festgefahren hat… Wilkommen in der Gegenwart

  17. Servus,

    ich überlege mir in Ermangelung vernünftiger Windows-Geräte auf ein Macbook pro umzusteigen, weshalb ich bei meiner Recherche auf diesen Blogeintrag gestoßen bin, den ich voll und ganz nachvollziehen kann und weshalb ich wahrscheinlich doch in der Windowswelt bleiben werde.

    Einige Kommentare kann ich allerdings nicht verstehen; deshalb nur mal ein Beispiel, weshalb Modularität/Erweiterbarkeit sinnvoll ist:
    Sony Vaio S11 mit Core i3, 4Gb RAM und 320Gb HDD gekauft in 2010. Letztes Jahr war leider der Kontakt an der Kopfhörerbuchse abgebrochen, Ersatzteil gabs für 12€ auf ebay.
    Läuft heute noch mit 8Gb RAM und 256Gb SSD einwandfrei als Multimediarechner und wird es auch noch einige Zeit tun.

    Und zum Argument mit dem raschen Wiederverkauf: Ich vermute, dass das auch schwieriger werden wird, wenn die Leute merken, dass sie die Geräte nicht mehr mit diversen Upgrades auf einen aktuellen Stand bringen oder im Defektsfall reparieren können. Wer würde sich denn obigen Vaio oder einen entsprechendes Macbook von 2010 mit HDD antun wollen? Mit SSD sind das nachwievor tolle Geräte und gefragt am Gebrauchtmarkt (zumindest das Macbook:), aber man versteht worauf ich hinaus will?).

    beste Grüße
    Josef

  18. Ganz so möchte ich den Beitrag nicht stehen lassen… Natürlich altert auch die Technik und Dein Macbook Pro scheint ja auch aus dem Jahre 2008 zu sein (ab 2009 gab es die ersten Unibody-Geräte). 6 Jahre sind eine lange Zeit… und trotzdem hättest Du noch einiges aus dem Gerät herausholen können. Sehr viel mehr Leistung hättest Du gewinnen können, wenn Du eine SSD eingebaut hättest. Zwar ist die Schnittstelle relativ langsam (2G) aber dennoch hättest Du einen ordentlichen Geschwindigkeitsgewinn bemerkt. Auch wären wahrscheinlich sogar 8 GB RAM möglich gewesen (klappt meist bei den letzten Macbook Pro Aluminium). Dann wäre Dein Macbook wieder wie die besagte Schmitz Katze gelaufen… Natürlich fragt man sich auch: Lohnt sich das noch? Gut das ist eine Ermessensentscheidung.. Ich hätte mich wahrscheinlich ebenfalls für ein Neugerät entschieden. Ach ja, machbar ist auch ein Hackintosh für kleines Geld. Ein bisschen Ahnung vorausgesetzt + 1 freien Nachmittag investiert und Du kommst an einen schnellen „Mac“ für rund 600 Euro… Als Mac-Supporter kann ich direkt vergleichen und finde das Macbook Retina auch nicht soo schlecht… und Du kannst sehr wohl den Speicher und die SSD aufrüsten… auch wenn das momentan noch recht teuer ist… Auch muss es ja nicht immer das neueste sein… evtl. ist ja auch ein Unibody der letzten Baureihen mit DVD-Laufwerk interessant (USB 3 ist da ja schon verbaut). Diese kann man sehr gut erweitern (SSD + RAM) und schnell genug sind sie auch noch (Core i7 Prozessor). Im Gegensatz zu einer meiner Vorrednerinnen kaufe ich mir auch nicht alle Jahre ein neues Book sondern nutze diese rund 3 Jahre… und auch da bekommt man – guter Erhaltungszustand vorausgesetzt – noch gutes Geld… Ist halt wie bei einem Auto… irgendwann häufen sich die Abstürze/Reparaturen und dann muss eben auch mal was neues her… Meist schneller und leichter…. Bei den Akkus muss ich Dir komplett recht geben… früher konnte man mal den Akku selbst wechseln… jetzt geht das garnicht mehr…. bei anderen Herstellern geht das doch auch… Also Apple seid etwas kundenfreundlicher….

  19. Hallo,
    ich kann dem Artikel zustimmen. So ein tolles Gerät ist Fluch und Segen zugleich. Habe mich jetzt selbst entschlossen, ein Macbook Pro Late 2013 Modell Juni 2014 zu kaufen. Okay, der Entschluss kam nur, da ich ein Neugerät für 1000€ erstehen konnte… Ich finde es auch schade, dass bei diesem Modell kein Aufrüsten so einfach möglich bzw. fast unmöglich ist. Ich kann nur empfehlen den APP hinzuzukaufen, am besten über eBay erwerben, da spart man locker 150€. (eigentlich ist es etwas „pervers“ für ein 2000€ Gerät noch extra 350€ für eine erweiterte Garantie auszugeben, aber naja. Kann sich je nach Reparatur lohnen..)
    BTW: Der Akku wird von Apple innerhalb der ersten 24 Monaten kostenlos getauscht, wenn die geworben ca. 1000 Ladezyklen nicht erreicht werden. Im Apple Store wurde das Beispiel aufgeführt, dass wenn nach einem Jahr die Kapazität bei 30% liegt, eine kostenfreier Austausch machbar ist. Ich denke jedoch das ist eine Ermessensfrage des Kundenberaters….

  20. Moinsen zusammen

    als MBP 13 v 2009 und MBP 15 Retina v 2014 user sehe ich die aktuelle Produktentwicklung auch kritisch. Ich meine das Steve J. das aktuelle MBP etwas anders „released“ hätte: zuviel Design vs. Funktionalität, kein DVD Laufwerk, kein Netzwerkadapter, veränderter Stromstecker („danke ver Apple“ meine alten Netzteile kann ich dafür nicht nutzen) keine LEDs und dennoch wird das MBP immer teurer ? Ansonsten meine ich kann man 1 x Ram nachstecken. Die ersten 8 GB sind verlötet. Wie auch immer: das aktuelle Mac Book Pro Retina ist aus meiner Sicht nicht nachhaltig produziert worden. Das geht technisch wirklich besser umzusetzen.

  21. Bin erst heute auf den Blog gestossen und hab das Für und Wider gelesen und auch immer mal wieder geschmunzelt. Betrachtet man den Mac im Ganzem und zollt dem Wiederverkaufswert Rechnung, dann ist nahezu jeder Mac recht günstig gegenüber der Konkurrenz.
    Die Software hat sich angenähert? Das mag für ein paar wenige Programme gelten, aber immer noch nicht für das ganze Paket. Über Design, Haptik und die technische Lösung vieler Kleinigkeiten brauch man eigentlich kein Wort verlieren…
    Ich will nix tauschen, will nicht 200 Proggies auf dem Rechner, und ich will keine ScheissAufkleber auf dem Gerät, was denn alles drinnen verbaut ist…
    Ich will ein modernes Book, eines welches ich morgen noch immer so aufklappen kann wie am ersten Tag und was dem nächsten Besitzer noch Freude macht, trotz des Preises…

    Eines, nur eine Sache geht mir richtig gegen den Strich – – – Aluminium.

    Die Schönheit hat ihren Preis, wir zahlen mit zerstörter Umwelt (AFRIKA), wir zahlen mit enormen Energiekosten (Produktion) und möglicherweise gar mit der eigenen Gesundheit, denn es ist ein Metall, dass in der Natur nicht genutzt wird. Aber letzteres ist nur nee wilde Spekulation.

  22. Guten Morgen, ich bin privat und beruflich intensiver macbook-user der ersten Stunde. Nach den Powerbooks (wallstreet) und der „Handtasche“, war und bin ich besonders ein Fan der weißen Serie, weniger warm (heiß) am Boden, runder, griffiger, einfach schön (wie meine Frau es auf den Punkt brachte).
    Hatte und habe alle 2-3 Jahre ein neues gekauft, ohne jemals auf- oder umzurüsten.
    Nachdem die gebrauchten macs die Anzahl von 5 überschritten hatten, habe ich 2012 einige verkauft, u.a das erste weiße iBook 14″ G4 und 512 MB RAM (2004) nach 10 Jahren für noch 110,- EUR (tut jetzt noch gute Email-, www- und andere Dienste). Den Nachfolger 13″ weiß (2007) habe ich für 250,- verkauft. Dem letzten weißen 13″ (2010) weiß habe ich 2012 eine SSD gegönnt und er läuft seitdem klaglos privat als Handbrake-Cocktail (DVD->mp4), da zunächst mein letzter mac mit Superdrive.
    Ich habe noch nie eine Batterie ersetzt (außer 1 x Apple-Rückruf), auch nicht beim G4 von 2004.
    Seit 2012 arbeite ich mit dem Retina 15″ (mega-klasse) Standard mit 250 GB SSD und 8 GB. Durch die SSD ist der swap hinreichend schnell (für Insider: swap pro Tag ca. 2.4 Mio Page Ins und 0.2 Mio Page Outs – lt. iStat Pro, und das mit kaum messbarer Performance-Einbuße), so dass 8 GB völlig reichen, auch auf absehbare Zeit. Daten und TimeMaschine-Dateien liegen auf externen FP: Thunderbolt (LaCie 1TB – shared) oder USB 3.0 (intenso 1TB), also leicht austausch- und erweiterbar, und klein genug für Banktresor.
    Als zweiten Platz (benötigt DVD-LW) habe ich Sept. 2014 das letzte macbook 13″ mit superdrive (bei MM aktuell 844,- neu) erstanden, das Apple 27″ LED Thunderbolt Display ergänzt – alles schick und meine Augen danke es mir, wenn extreme Details gefragt sind. Ich schätze, dass ich frühestens nach 5-6 Jahren über neue macs nachdenken muss.
    Ich hoffe, Einigen von Euch geholfen zu haben. Bei Fragen … Gruß Dieter

  23. Hallo,

    ein guter Artikel, wie ich finde!

    Ich selbst arbeite die meiste Zeit mit Debian Wheezy und habe dort alles, was ich benötige, E-Mail, Verschlüsselung, Office, Antivirenscanner, Grafikbrarbeitung, Videoschnitt,… und sehr viel mehr. Das kostet kein ‚Geld‘, jedoch Einarbeitungszeit.

    Mir gefallen das schicke Designs under der harmonische Eindruck, den das Betriebssystem bei Apple bei mir hinterlassen. So komme ich doch ins Grübeln. So gesehen hätte ich gern eine 15 Zoll Maschine mit DVD-Brenner und den Anschlüssen wie LAN,… beim ‚alten‘ Mac Book Pro‘. Weswegen haben die das nur geändert? Muss wohl am Geld liegen. Hat etwas von ‚Ich dachte, das wäre mehr drin!‘, wenn ich mir Preis und Leistung anschaue.

    Ob SSD im Dauerbetrieb die HD ersetzen kann, scheint mir noch nicht endgültig entschieden. Da muss ich mich noch weiter informieren.

    Viele Brüße und weiterhin viel Erfolg mit der Website!

    Jonas

  24. Seit 2009 Mac Nutzer, IMac 27 2014, IPhon5, Ipad2, MacBookPro 2009, Habe mir überlegt ein neues McBookPro zu kaufen. Werde es bleiben lassen.
    Ich war immer begeistert von Apple.
    Leider hat sich Wesentliches verändert. In den Anfangsjahren war spürbar, dass bei der Firmenpolitik eindeutig die Nutzerinteressen im Vordergrund standen. Man konnte geradezu spüren, unter welchem Druck die Entwickler gestanden haben mussten auf die allenthalben zu kaufenden technischen Spielereien zu verzichten. Der Ipod ist das beste Beispiel.
    Jetzt aber wird von mal zu mal deutlich, dass nicht mehr die Nutzerinteressen im Vordergrund stehen. Apple ist arrogant geworden und meint zu wissen, was für uns das Beste ist, nämlich das, was am besten in ihre Firmenstrategie und Gewinnerwartung passt.
    Dies aber war bei den meisten Grossen des Marktes, die es nicht mehr sind oder nicht mehr gibt, der Anfang vom Ende.
    Aktien fallen umso schneller, je höher sie gestiegen sind.

  25. Moin,
    all die Kritk an Apple finde ich sehr interessant. Da ist sicher etwas dran. Das ist auch gut so, da die Konkurrenz sicher die Entwicklung vorantreibt. Denn schließlich muss Apple gegen eine Vielzahl von Herstellern kämpfen, die alle nur ein Windows bzw. Android bedienen, aber verschiedene Schwerpunkte und Strategien verfolgen. Daher wird man immer Hersteller finden, die es günstiger, vielseitiger und besser hinkriegen. Nun, Technik ist nicht so mein Ding. Im Büro bin ich mit Windows und Exel und Word so einigermaßen zufrieden, aber privat habe ich nur Apple rum stehen.
    Warum? Hier fühle ich mich einfach besser…
    Ich fahre ja auch Mercedes, anstatt VW Passat. Dabei kostet ein Passat mit gleicher Top-Speed und Deluxe-Ausstattung nur die Hälfte im Vergleich zum Stern. Aber wenn mich meine Kollegen im Passat sehen würden und wenn da kein Stern vorne drauf ist, dann fühle ich mich einfach nicht gut…
    So ist’s auch mit dem PC und dem Handy. Da ist ein Apfel drauf, da weis ich, wie es geht, dafür habe ich hart gearbeitet, das kann ich wertschätzen, es vermittelt mir eine gewisse Wertigkeit (trotz aller hier im Blog beschriebenen Abstriche), aber es kostet halt viel Geld, wie mein Mercedes (Kaufpreis, Inspektion, Vertragswerkstattkosten, Ersatzteilpreise etc)… 😉

  26. Gefangen im Appleversum

    Leider kann ich nach nun 4 jahren am mac den kritischen kommentaren nur zustimmen. Die Bevormundung des Kunden hat sich apple wohl als ersten Punkt ins Leitbild geschrieben. Es ist leider wirklich so, dass man bspws. als Designer, Fotograf usw. einfach
    keine Alternative hat, mit der ich zum Beispiel auch leben will. Ich kenn zwar Windows 8 nicht gut, aber die paar Stunden am PC meines Kollegen überzeugten mich in keinem Bereich, ich kenn allerdings auch keinen, der es im Kreativen Bereich (nicht Office) hernimmt. Linux und Adobe CC?? – Farbmanagement usw – es führt im Endeffekt nichts an einem Mac bzw. OSX vorbei. Hackintosh und Systemupdates – alles für einen Normalo der sich 100%ig auf seine Maschine inkl. Softwarekompatibilität verlassen muss, nicht unbedingt DIE Alternative. – eben – gefangen im Appleversum

    Aber die neuen Geräte – angefangen mit RetinaBooks bis jetzt Mac Pro und auch Mac Mini (die Version 2014 hat keine Quad Core CPU mehr im Programm – dh. der 2012 i7 Quad ist ca. 40 % schneller im Multicorebetrieb) – sind quasi nicht nachrüstbar und nicht gerade billig – bei meiner Wunschkonfiguration kann ich immer gleich noch einen 1000er drauflegen.

    Deshalb damals mein Kaufentscheid: ein 15inch mbp mid2012 (matter Bildschirm – gibts auch nicht mehr) hat mittlerweile 480gb SSD 200,– € 1 TB SATA € 85,- und 16 GB RAM € 170 erhalten – somit bin ich ganz gut aufgestellt. Früher wäre mein Tipp gewesen, die Grundausstattung kaufen und selber upgraden – heute kann man das ja quasi gar nicht mehr. Alles keine „Pro-Features“.

    Was ich für die Zukunft hoffe:
    dass es wieder so wird wie früher – Teilmodulare Bauweise und Konfigurierbarkeit.
    Was ich über die Zukunft glaube:
    dass wir als Kunden immer noch mehr bevormundet werden – mittlerweile bieten ja
    viele Android Hersteller auch keine Zusatzspeicherkarten bzw.Austauschakkus mehr an,
    wieso sollte es dann apple tun? Die Devise lautet in diesem Konsumismus „Ich kaufe – also bin ich – ich kaufe oft – also bin ich mehr“

  27. Hallo zusammen,

    endlich mal Kommentare, in denen nicht grundlos der Hass ausgelassen wird und die Leute leider gemacht werden nur weil sie Alle oder Windows oder Android nutzen.

    In den ersten 12 Jahren meines Computer Lebens nur Windows benutzt. Alles verschiedenen Versionen von 95 bis Win 8. Probleme gab es immer irgendeiner Art, Viren, Abstürze. Das System Müll sich einfach immer mehr zu mit der Zeit und als intensiver Nutzer bleibt nichts anderes als regelmäßig neu installieren. Ich muss dazu nicht erwähnen wie oft ich lange warten musste bis Windows endlich seine Updates installiert hat, bis ich den Laptop ein packen konnte. Ich empfand es als dreist. Es war immer irgendwie ungerecht, zusammengebastelt.

    Schon immer hat ich mich mit Apple beschäftigt und war fasziniert, leider konnte ich es mir nie leisten. Bis ich dann mein erstes Iphone hatte ein 4s, davor nur Android (sättige Abstürze, billige Apps, Bastellösung). Ich war begeistert und fasziniert! Das es ein solch perfektes Produkt gab, es stürzte nie ab, es gab mit jeder neuen iOS Version neue Features einfach „umsonst“. Und wenn man das Ding dann verkauft bekommt man sogar noch angemessen Geld dafür. Diese Dinge waren mir aus der Windows und Android Welt völlig fremd.
    Also schaute ich weiter und kaufte mir ein gebrauchtes MacBook weiß von 2006. da war das Ding schon 6 Jahre alt. Und hey es lief ohne Probleme völlig flüssig. Ich mein wer hat denn bitte einen 6 Jahre alten Windows Laptop auf dem noch alles aktuelle läuft. So etwas gibt es nicht.
    Bald darauf mein nächster Apple ein MacBook Pro in schön silbernem Alu 13 Zoll von 2010. Und jetzt kommt das für mich unfassbare, als Ex-WIndows-Nutzer. Wie bekomme ich jetzt die Daten vom alten MacBook auf das Neue? Naja okay dachte ich ich baue die Festplatte aus dem alten ins neue. gedacht getan. MacBook Pro mit alter Platte eingeschaltet und es fuhr einfach hoch, ohne Probleme lief das System noch weitere 2 Jahre. Keine NeuInstalletion, keine ewigen Treiber keine System Updates. Nein es funktioniert einfach alles elegant und reibungslos. und dazu bekomme ich noch ein Betriebssystem das vööig stabil läuft. Bekomme regelmäßig Updates die mir neue Funktionen bringen völlig umsonst. Bekomme inzwischen sogar das ganze Office Paket (Pages/notes/Keynote) und ein Mail Program UMSONST!! Und das Packet ist auch noch besser als MS Office. welches mit Outlook mal schnell über 500 € kostet. Hallo da relativiert sich der höhere Preis eine MacBook doch sehr schnell.
    Nun dieses Jahr wurde mir meine 750 GB HDD zu klein. Also überlegte ich was tun, ein neues kaufen? Ne denn mit 1 TB SDD bin ich schnell mal über 2000 € los. das war mir zu heftig. Also hab ich mir eine 960 gb SSD gekauft und eingebaut, das DVD Laufwerk ausgebaut und die alte HDD statt dessen eingebaut und der Arbeitsspeicher auf 8 GB erweitert. Unglaublich welchen Geschwindigkeitsvorteil die SSD bringt. Programme sind praktisch ohne Wartezeit offen. Geiles Teil.

    Die Sache mit der Aufrüstbarkeit stört mich auch. Unverschämt die Preise inzwischen. Aber man muss auch sagen über OSX gibts nichts besseres. Einfach unerreichbar. Ich nehme es so gerne in Kauf in der Apple Welt „gefangen“ zu sein. Denn dadurch funktioniert einfach alles problemlos miteinander. Und wenn man mal die Preise für ein vergleichbar ausgestattetes Windows-Notebook anschaut dann ist der Mac plötzlich nicht mehr teuer. Ja teilweise (siehe der neue iMac 5k) sogar billiger als die Konkurrenz.

    In diesem Sinne schöne Grüße aus meiner Apple Welt

  28. Hallo zusammen,

    Ich benutze viele Apple-Produkte wie z.B iphone, ipod, ipad, Mac Mini und wollte zuletzt noch MacBook Pro für die Mobilität zulegen. Generell finde ich die Produkte der Firma Apple schön und zuverlässig aber als Student könnte ich mir nicht, wie ich mir wünsche ein MBPR mit der maximale Ausstattung holen.
    Wie meinen Vorrednern auch öfters erwähnt wurde, finde ich dass die Firma Apple alles beschränkter gestaltet und nicht auf die Interessen der User eingeht.
    Natürlich ist es auch bemerkbar dass die Qualität, nach dem Tod vom Steve Jobs, sinkt. Beispiel dafür wäre mit dem iphone 4 damals beste Smartphone auf dem Markt ( meiner Meinung nach einzigartig) war und jetzt das iphone 6 sogar vom Design her teilweise eine Kopie von HTC One M7 darstellt. Über die Hardwareentwicklung möchte ich gar nicht eingehen, da hierbei Apple schon längst nicht mehr mithalten kann.

  29. Sehr guter Blogartikel, vielen Dank dafür!

    Ich bin darüber bei der Recheche zu Upgrademöglichkeiten bei den Macbook Pros gestoßen, weil die Typenvielfalt seit Retina inzwischen schon groteske Züge angenommen hat. Apple tut offenbar alles, um seinen Käufern ein ähnliches Gefühl zu geben, wie es inzwischen bei jeglichen Elektro- und Elektronikarikeln ist: Kaum hat man gekauft, hat man schon wieder das Gefühl, dass es veraltet ist, weil schon nach wenigen Monaten ein „viel besserer“ Nachfolger in den Regalen steht. Bei der sog. „weißen Ware“, also Waschmaschinen und Trocknern, ist das so grotesk, dass die Hersteller alle paar Monate neue Typenbezeichnungen an ihre ansonsten technisch unveränderten Produkte schrauben (sorry, kleben! = billiger), und Komponenten-Upgrades waren da ja ohnehin nie möglich.

    Es kommt also auf uns „Verbraucher“ an, wie wir damit umgehen. Lassen wir uns diesen gewollten Konsumterror aufdrängen oder können wir dagegen halten? Letztlich wohl eine Bildungsfrage. Wer hier nichts zuzusetzen hat, und „Attribute“ für sein Ego benötigt, muss jedes Jahr neu kaufen, – wer mit den Geräten tatsächlich etwas tut (z.B. so, wie es Apple tatsächlich auch bewirbt…), der wird lange Zeit nichts Neues benötigen.

  30. It is up to us to select from these apps and judge which one to get and download.
    Therefore 7, if the colors tone on your own i phone cover appears a bit drab it could be a sign it is just a copy.

    Apple products employ this to build graphical user interfaces, so we are all acquainted with
    a „GUI“ interface.

  31. Als Profimusiker bin ich Logic Studio-gebunden.Dein Kommentar hat mir sehr weitergeholfen.
    Erst hatte ich einen iMac i7 gekauft, dessen Festplatte sich aufgehängt hatte. Ein halbes Jahr später hat Apple dann über eine Rückrufaktion die Festplatten, welche von vornherein Fehlerhaft waren, ausgewechselt.In der Zwischenzeit musste ich mir dann mit einem neuem Computer versorgen (wieder iMac) welcher sich nach Ablauf des Applecare-Packets aufgehängt hat.Insofern habe ich Glück im Unglück, als der erste iMac wieder in Betrieb ist.
    Natürlich hätte ich ohne diese Schwierigkeiten jetzt genug für ein wirklich neues Modell angespart – also Pech für Apple.
    Als Yosemite kam, zerlegte dieses ersteinmal die Lacke-T3 Thunderbolt-Festplatten-Konfiguration (welche ich über die Apple-Empfehlung gekauft hatte).
    Ich schielte ein bisschen Richtung neues Macbook Pro, aber wenn es kein umrüsten gibt, kann man sich wohl kein refurbished Macbook Pro kaufen, wenn ich es nicht an alle Kriterien für meine Zwecke anpassen kann. Also Pech für Apple und gute Nachricht für Protools.

  32. Hey,

    ich kann das leider nicht so wirklich nachvollziehen, bei jedem Arbeitsrechnerwechsel (also alle 2 Jahre) schaue ich mir genau an was die Konkurrenz macht und ich muss sagen das keiner bei gleichem Formfaktor und Leistung + Abstimmung der Software an die MacBooks rankommt – selbst wenn ich noch 2000 Euro drauflegen wollte gibt es keinen Hersteller der das gleiche Setup bietet.

    Das die Geräte mit der Weile nahezu alle Komponenten auf einem Board liefert ist eben aber auch dem Formfaktor geschuldet – wenn man sich das MBP Retina mal anschaut + die Integrierte Hardware dann ist es bei der Größe und dem Gewicht gar nicht anders möglich das zu erreichen ohne Anpassungen an den Komponenten vorzunehmen. Dazu kommt der Faktor der Kühlung – alleine schon von der Zusammenstellung der Komponenten und der daraus resultierenden Leistung, das ganze in so einem schmalen Gehäuse – ich empfinde das eher als Meisterleistung das Apple nicht, wie die Konkurrenz, einen Koffer dahin stellt der nur schon beim öffnen des Browser die 3 Lüfter anschmeisst. Wenn man bedenkt das man für 2400 Euro ein Gerät mit all den Vorteilen (Größe, Dicke, Gewicht, aktuelle Hardware, Alu Body, Retina Display etc. pp.) bekommt – schaut euch mal bei anderen Anbietern um – da legt man fürs gleiche Setup noch 800 Euro drauf und ist Qualitativ immer noch nicht dran – vom OS ganz zu schweigen – ein schickes Unix basiertes System gibts halt auch nicht an jeder Ecke. Wer mal nen Linux Desktop auf einem Retina am laufen hatte weiss was ich meine. Fazit: Die Geräte sind nicht teurer als die Konkurrenz oftmals sogar billiger (vor allem im Ultrabook Bereich – MBA), sie sind Hardwaremässig auf der Höhe der Zeit und bieten ein Design was ebenfalls sich deutlich von der Masse abhebt. Lenovo, Dell und Sony haben vor Jahren mal versucht ein MacBook Air zu entwickeln und haben es aufgegeben – Grund laut Marketing Chef Lenovo -> „Wir können so ein Laptop bauen, es gibt da draussen aber niemand der ihn bezahlen wird weil wir ihn niemals so günstig wie Apple anbieten könnten“ – ich denke dieses Statement sagt viel darüber aus wie die Branche selbst Apple sieht – den in den Chefetagen der großen Hersteller schauen sie alle neidisch darauf wie Apple es überhaupt schafft Geräte zu so einen Preis in den Laden zu bringen.

    Ciao Kai

  33. Das Apple günstiger ist habe ich schon oft festgestellt und man erhällt die beste Qualität. Der HP Brocken meines Chefs hat nach 2 Jahren die Segel gestrichen. Mein 2011er i7 2,2 high+Matt lebt immernoch bei dem Käufer.
    Mein aktuelles mbp 13″ i5 2,6 512 8 ist super aber ich hätte nicht sparen dürfen. Apple kann nichts dafür aber der Prozi ist im Vergleich zum alten MBP i7 2011 grottig langsam.

    Mein Iphone 4s läuft wie am ersten Tag. Leider habe ich mich ans Firmen iphone 6 gewöhnt so dass mir der Bildschirm jetzt zu klein ist.

    Nochmal zurück zum Preis. Die Erstanschaffung ist teuer. Aber bereits beim 2. Gerät wirds richtig günstig. Man verkauft den ersten zu einem hohen Preis und kauft mi ein wenig Aufschlag ein neues Gerät. Ein Freund macht das jährlich und zahlt ca 200 Euro je Jahr, hat aber immer das aktuellste Macbook pro 15″ -> und zahlt kein Apple Care 😉

  34. Mein Macbook Pro Ende 2013 – ein 3400 Euro Gerät, gerade aus dem Leasing, zeigt mir eben eine defekte Kopfhörerbuchse. Apple Care ist abgelaufen und ich habe mich vor 14 Tagen für eine Leasing- Übernahme entschieden. Das sind € 500,- on top.
    Das Gerät das ich vorher hatte, ein Ende 2010 für etwas über € 3000,- hatte massive Grafikkarten Probleme. Und so weiter. iPhones mit defekten .. ach, was soll es.

    Kulanz seitens Apple? Das kann man Vergessen. Die Herrschaften sind ruhig aber bestimmt.
    Worauf ich hinaus will ist, es sind Beutelschneider. Diesbezüglich habe ich keinen Zweifel. Der Aluminium blingbling und das Ganze Gedöns verdeckt nicht die Absicht dieser knallharten Blender. Die Bauen keine Produkte – die saugen die gesamte Wertschöpfungskette aus. Von dem armen Teufel der es zusammenklebt bis zu dem Kunden der es kauft.

    Ich selber stehe wahrlich nicht in dem Verdacht ein Sozialist zu Sein, und doch es kotzt mich an zu sehen wie Menschen „ausgeweidet“ werden von diesen .. Menschen.

  35. Levono hat Gaming orientierte Laptops die sich sehe gut als Hackintosh eignen und von Natur aus optimale Grafikhardware bieten.

  36. Ich habe etwas andere Erfahrungen gemacht als namor. Bei mir war Apple immer sehr kulant, aber das liegt sicher auch daran das ich in einer kleineren Stadt wohne.

    Insgesamt bleibt Apple eine super Marke.

  37. Du sprichst mir aus der Seele und ich kann dir in allen Punkten nur zustimmen! Wenn Windows 10 wirklich so gut sein soll wie alle sagen, gibt es nach meinem 2015er Retina vielleicht dann mal ein Lenovo – da passen sogar 3 Festplatten rein. 🙂

  38. Ja das waren noch Zeiten. Was die nachträgliche Aufrüstung angeht haben sich die heutigen MacBooks nicht wirklich gebessert.

  39. Danke für den Artikel. Ich bin da 100% bei dir.

    Beim Telefon ist der Schritt gemacht:
    Bye Bye iPhone, hello FairPhone!(2)

    Ich bereue nichts und kann das android gerät kostenlos mit dem (noch) macbook synchronisieren.

    Werde jetzt, leidigerweise, nochmal aufrüsten und eine 1TB SSD ins MBP late 2013 verbauen, was eine teure Qual ist. Bin auf meinen nächsten Rechner gespannt. Bis 2019/2020 werde ich es noch nutzen. Dann werde ich mich wohl von FinalCut verabschieden und wieder zu Premiere wechseln, damit ich von apple loskomme.

  40. Ich finde das neue MacBook gar nicht mal so schlecht. Schön leicht und die Hardware hat sich auch verbessert. Man sollte es einfach erstmal ausprobieren.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.