Freiraum

:-)

Noch immer befinde ich mich in der Phase der Reflexion über das Thema Tod und mittlerweile kann ich es nicht mehr sehen. Es nervt mich schon; meine toten Insekten nerven mich und vor allem diese „todessehnsüchtige“ Stimmung, die sich in meinen Sketchbook breit gemacht hat. Ich akzeptiere zwar, dass sich dieser Aspekt der „Authentizität“ in die Richtung entwickelt hat, doch ist es für mich auch das Zeichen, dass es nun genug mit damit ist, so interessant es auch sein mag, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Sicherlich ist’s gut, dass ich mich damit beschäftigt habe, denn sonst wird der Tod ja sowieso immer unter den Teppich gekehrt und ist sicherlich unter den Top 10 der Tabuthemen unserer Gesellschaft.

Aber um nun davon ein bisschen loszukommen habe ich mich mit dem als so bedrohlich angesehenen Symbol des Kreuzes gespielt. Ich hab mich ein paar Minuten hingesetzt und versucht es in seiner strengen Wirkung zu entschärfen. Man muss den Tod nicht verdrängen um sich des Lebens zu freuen. Lächle und vergiss für einen Augenblick alles rundherum!

Lächeln

Ein Kommentar

  1. Find ich witzig, dass du nach einem Tag dir selbst auf die Nerven gehst 😉
    Nein, ist alles völlig nachvollziehbar… Hat man sich mit einem Thema beschäftigt, zieht man seine Schlüsse daraus und ist im nachhinein um Erfahrungen reicher, aber macht dann mit was anderem weiter.

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